Neuer Vorstand euPrevent
19 March 2018

Auf Einladung des belgischen Gesundheitsministers, Herrn Antonios Antoniadis, führte die Stiftung euPrevent am 06.03.2018 in Eupen ihre Vorstandssitzung durch. Ein Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes. Das Gremium arbeitet ohne Entschädigung. Als Vertreter der Deutschsprachigen Gemeinschaft wurde Herr Antonios Antoniadis in den Vorstand wiedergewählt, den Vorsitz hat weiterhin Herr Dr. Karl-Heinz Feldhoff, ehemaliger Leiter des Kreisgesundheitsamtes Heinsberg.

Als Schriftführer wurde neu in den Vorstand Herr Prof. Dr. Nanne de Vries von der Fakultät für Gesundheit, Medizin und Lebenswissenschaften der Universität Maastricht gewählt. Als Schatzmeister wurde Herr Dr. Fons Bovens, Leiter des GGD Südlimburg in seinem Amt bestätigt. Als Vertreterin der Provinz Lüttich wurde Frau Dep. Katty Firquet, als Vertreterin des Bundeslandes Niederösterreich Frau Elfriede Riesinger, Geschäftsführerin des Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds, als Vertreterin der Flämischen Gemeinschaft  Frau Sara Reekmans und  als Vertreter des Zweckverbandes Aachen wurde der Vorsitzende des dortigen Ausschusses für (eu)regionale Gesundheit, Herr Dr. Hanno Kehren gewählt. Als ständige Gäste zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen wurden Frau Dep. van Rijnsbergen als Vertreterin der Provinz Limburg (NL) sowie die Geschäftsführerin des Zweckverbandes Region Aachen, Frau Prof. Vaeßen, bestätigt.

Die Stiftung euPrevent EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Fachleuten und Einrichtungen, die sich für den Erhalt, die Verbesserung bzw. die Wiederherstellung der Volksgesundheit innerhalb der Euregio Maas-Rhein (EMR) einsetzen. euPrevent initiiert, stimuliert und ermöglicht Kooperationen und damit zusammenhängende Aktivitäten zwischen Gesundheitseinrichtungen. Diese Kooperationen und Aktivitäten richten sich in erster Linie an Einrichtungen des Gesundheitswesens und Präventionseinrichtungen.

Wann immer notwendig, werden auch Bürger, Patientenorganisationen, Bildungseinrichtungen, Verwaltungsbehörden, der Privatsektor sowie öffentliche und private Finanziers hinzugezogen. Die Einwohner der EMR stellen die hauptsächliche Zielgruppe dar. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen soll in erster Linie innerhalb der EMR die Vorgehensweise in der präventiven und kurativen Gesundheitsversorgung vereinheitlichen. Hierdurch kann der Gesundheit der euregionalen Bevölkerung verbessert und der Austausch von Arbeitskräften innerhalb der Teilregionen stimuliert werden. Diese Aspekte haben zur Folge, dass die Versorgungssektoren in den Teilregionen Nachfrage und Angebote für Fachleute besser aufeinander abgestimmt werden können. Die Stiftung euPrevent ist derzeit in verschiedenen Programmschwerpunkten aktiv: Seelische Gesundheit, Prävention von Infektionskrankheiten, euregionale umwelthygienische Belange, Übergewicht, Drogen- und Suchtverhalten sowie als Querschnittsthema die Stärkung der Patientenrechte (Patient empowerment). Einzelheiten zu diesen Programmlinien finden Sie auf der Homepage der Stiftung unter euprevent.eu.